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Die 5 GRÖSSTEN RISIKEN einer Werbefilmproduktion und was wir dagegen machen?

K

ann man das ,,Worst Case Szenario'' verhindern, indem man alle Risiken kennt?

Die Antwort ist ganz klar ,,JA''.

Wahrscheinlich, wenn du das hier liest, bist du am Überlegen den ersten Werbefilm für dein Unternehmen produzieren zu lassen. Natürlich machst du dir da erst mal Gedanken, was alles passieren kann. Am Ende soll doch alles glattlaufen. Doch ob man will oder nicht, die meisten Marketing Projekte hängen an einem seidenen Faden, der jederzeit reisen kann. Vielleicht hast du sogar von ein paar Geschäftspartner und Freunden solche Horror Geschichten schon mal gehört. In denen dann alles schiefging und viel Geld verbrannt wurde.

Deswegen muss man diesen schmalen Faden von Risiken so zusagen beschützen. Wir haben uns deshalb immer die Geschichten von den verschiedenen Erlebnissen unserer Kunden angehört, haarscharfe Projekte unsere Seite angeschaut und daraus die 5 größten Risiken herauskristallisiert & was wir dagegen machen.

Die 5 größten Risiken einer Werbefilmproduktion:

  1. Die Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen und kauft nicht
  2. Das Unternehmen wurde falsch repräsentiert und zieht ungewünschte Kunden an
  3. Kunden verstehen den Nutzen des Produktes nicht
  4. Wegen Krankheitsausfällen verschiebt sich das Projekt und es passieren Fehler
  5. Werbefilm wird falsch platziert und erreicht absolut keinen potenziellen Kunden

1. Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen und kauft nicht

Meisten ist der Grund dafür, dass zu wenige Klarheit im Projekt herrscht oder nicht mit potenziellen Kunden gesprochen wurde. Viel Agenturen und Werbefilm Produzenten setzen zu viel auf Big Data (Studien, User Analysen, Insight Tool) und verlieren den eigentlichen Kunden als Person aus den Augen. Natürlich erhält man durch dieses Tool wertvolle Informationen über das Verhalten von Zielgruppen, aber am Ende sind es immer noch Menschen mit einem Leben. Das sieht man oft nicht in den Daten. Es ist wie, als ob du mit jemanden nur über die Arbeit sprechen würdest und ihn dann etwas vermitteln willst, was mit seinen privaten Leben zu tun hat. Egal wie gut deine Kommunikation wäre, er würde sich nicht abgeholt fühlen.

Aus diesem Grunde haben wir auch unseren Customer Research Prozesse umgestellt und führen immer zuerst 1:1 Gespräche mit mehreren Kunden. Da wird so ganz genau verstehen, für welchen Job er das Produkt nutzen würde, wie er angesprochen werden will und wie sein Leben aussieht, in den das Produkt integriert werden soll. Natürlich verwenden wir auch Big Data Tools, aber erst nach den wir die Zielgruppe in allen Dimensionen verstanden haben. Da wir so besser wissen, wonach wir suchen müssen und welche Daten wichtig sind. Durch eine Markt Map, die wir daraus erstellen, können wir dann genau sehen, wo der Kernmarkt liegt und was auf gar keinen Fall angesprochen werden sollte im Werbefilm.

Seitdem hatten wir fast keinen Fall mehr, dass ein Kunde den Werbefilm nicht ansprechen fand oder ein Missverständnis entstanden ist.

2. Das Unternehmen wird Falsch repräsentiert und zieht ungewünschte Kunden an

So was ist an ärgerlichsten! Wochenlange absprachen und am Ende passt es nicht zum Unternehmen. Davon wurde uns schon viel erzählt. Der Hauptgrund davor ist meist die Kommunikation zwischen Produzenten und Klienten. Das heißt jetzt nicht, dass nicht viel gesprochen wurde.

Die Ursachen für die unklare Kommunikation sind größtenteils:

  • Das nicht genügen Fragen vom Produzenten gestellt wurden.
  • Der Kunde Informationen verheimlicht oder aus Versehen weggelassen hat
  • Es keine Sympathie zwischen Produzenten und Klienten herrschte, wo durch die Kommunikation gelitten hat.

Wir nutzen deshalb unser Beratungsgespräch nicht nur zum Beraten, sondern stellen auch viele Fragen, um die Denkweise & Werte des Klienten zu verstehen. Da wir auch wissen, wie es ist, wenn es mal geschäftlich nicht super läuft. Wissen wir auch genau wie wir Fragen stellen können, um relevante Informationen zubekommen, ohne dass sich der Klient unwohl fühlt oder sich schämt. Einer unsere Grundsätze in jedem Gespräch ist deshalb ,,Talk like a Friend''. Wir behandeln keine unsere Kunden wie nur einen Kunden, sondern legen Wert darauf langanhaltende Beziehungen aufzubauen.

3. Kunden verstehen den Nutzen des Produktes nicht

Liegt es am Schüler, wenn er nicht den Unterrichtsstoff versteht oder am Lehrer. Würdest du den Schüler fragen, würde es sagen der Lehrer ist schuld. Würdest du den Lehrer fragen, würde er sagen, der Schüler hat nicht aufgepasst. Klar ist, dass eine Meinungsfrage, aber am Ende kam die Information einfach nicht an.

Genau das passiert auch bei vielen Werbefilmen. Alles sieht spektakulär aus, aber der wirkliche nutzen von dem Produkt, kam nicht an.

Woran liegt das und kann man was daran ändern?

Zurück zu den Lehrer Schüler Beispiel. Der Job eines Lehrers ist es nämlich nicht einfach nur Informationen bereitzulegen. Die Ursache, dass Informationen beim gegenüber oft nicht ankommen, sind weil ...

  • er sie nicht als relevant für seine Leben Situation betrachtet
  • Sie nicht verstanden werden kann, weil der Zuhörer nicht das erforderte Grundwissen hat.
  • oder die Information sich widerspricht und der Zuhörer zu verwirrt ist, um sie aufzunehmen.

Was kann dagegen unternommen werden?

Wir haben mit der Zeit erst verstanden, dass unsere Aufgabe nicht daran liegt Videos zu produzieren, sondern beide Parteien genausten zu verstehen. Unseren Klienten (Dich) und deren Kunden. Wir lernen sozusagen 2 Sprachen neu und spielen Google Übersetzer mit unseren Videos. Wir investieren nicht nur Zeit, Dein Unternehmen genausten zu verstehen, sondern setzen uns auch im 1:1 mit Deinen Kunden hin und lernen von ihnen:

  • Was für sie relevant im Leben ist?
  • Wie sie das Produkt und sein Nutzen beschreiben würden.
  • Welchen Job sie damit in ihren Leben erfüllen wollen?
  • und mit welchen Interessen man ihm das Produkt noch näherbringen könnte.

Damit wir dann der coole Lehrer sein können der seine Schülern Mathe mit Call Of Duty Beispielen beibringt.

Leider sind viele große Agenturen blind für dieses Risiko und lehnen sich auf ihre jahrelange Erfahrung zurück. Das Ergebnis ist oft, dass junge Generationen und auch Leute im mittleren Alter sich nicht mehr individuell angesprochen fühlen und eine Abneigung zu dem beworbenen Unternehmen entwickeln. Oft wird sich einfach nicht mehr die Mühe gemacht, mit dem Kunden im 1:1 zu sprechen, sondern lieber auf Daten und Parametern zu hören.

Deshalb setzen wir auf Menschen und nicht auf Daten.

4. Wegen Krankheitsausfall verschiebt sich das Projekt und es passieren Fehler

Niemand ist unsterblich, weshalb wir alle mal krank werden. Als Auftraggeber ist das ja nicht so schlimm, doch als Produzent kann das für Chaos und hohe Kosten sorgen. Die ultimative Lösung haben wir auch noch nicht gefunden.

Eine Möglichkeit wäre es für jeden Job mehr als eine Person anzustellen, sodass immer jemand einspringen kann. Aber aus unserer Sicht würde, das von vielen Mitwirkenden die Kreativität und das Arangemore einschränken. Was am Ende schlimmere Auswirkungen hätte als, wenn einer ausfallen würde. Jeder der von unseren Projekten ein Teil ist, weiß wie wichtig er für das Team ist. Weshalb er mehr auf seine Gesundheit achten, motivierter arbeitet und dafür sorge trägt, dass selbst Dinge an seinen Krankheitstagen fertig werden.

Doch was passiert, wenn zu viele Hauptpersonen krank werden oder sogar unser Creative Direktor Felix. Daran haben wir natürlich auch gedacht und deshalb Kontakte zu befreundeten Werbefilm Produktionen, die ganze einfach das Projekt übernehmen können. Für das Einzige, was wir nicht gewappnet sind, ist der Weltuntergang, aber dann sind Werbefilme eh nicht mehr so wichtig.

5. Werbefilm wird falsch platziert und erreicht keine potenziellen Kunden

Ein Werbeplakat hinter ein paar Bäumen ist genauso hilfreich, wie eine Werbung für Rentner auf TikTok. Das falsche platzieren von Werbung kostet einem heute extrem viel und ist schmerzlich. Dank der großen Auswahl von sozialen Medien, gibt es etliche Möglichkeiten, um Kunden günstig anzusprechen, aber auch genügen, um sinnlos Geld zu verbrennen.

Genauso wie es jeder Werbefilm Produzent macht. Haben wir am Anfang noch einen Großteil unserer Kunden, die Platzierung und Verwendung ihres Werbefilms überlassen. Doch da wir so oft mit bekommen haben wie unerfahren und rein auf Vermutungen der Werbefilm online platziert wurde. Was kein Verbrechen ist.

Nutzen wir unsere Kundengespräche auch um zu erfahren auf welchen Plattformen, sie unterwegs sind und haben Experten für jede Social Media Plattform an der Hand. Denn wir wollen nicht mehr, dass unsere Kunde alleine gelassen werden mit ihrem Werbefilm.

Jetzt konntest du einmal sehen welche Risiken ein Werbefilm alles mit sich bringen kann, aber jetzt wo du sie kennst, bist du schon mal vorbereite. Denn unsere Erfahrung nach sinkt das Risiko eines Projektes um 20 %, wenn nur der Auftraggeber diesen Blogbeitrag davor gelesen hat.

Also herzlichen Glückwunsch, du bist einem erfolgversprechenden Werbefilm ein großes Stück nähergekommen.